Tiszafüred im Winter war für uns ein ganz besonderes Erlebnis. Die Anlage tief verscnneit und ein kalter Wind - da war die Wärme am Kemencer doppelt gemütlich! Dass das Thermalbaden bei diesen Temperaturen so viel Spass macht muss man eigentlich nicht betonen, aber wer es nicht kennt, glaubt es vielleicht nicht. Der Wein, das Essen, die gemütliche Unterkunft und Deine Gastfreundschaft soviele Gründe, bald wieder nach Ungarn, nach Tiszafüred, zu kommen. Vielen Dank für alles
Petra und Jörg Schötzau, Leutenbach
Die Theiß Eines Sommerabends stand ich lange an der Theiß, da, wo wie eine Schlange sie sich windet und die Túr empfängt, die sich wie ein Kind zur Mutter drängt. Zwischen seinen lockren Uferrändern sah ich zahm und glatt den Strom hinschlendern, so als wollt er, daß der Sonne Gold ungestört sich in ihm baden sollt. Auf dem blanken Spiegel sah ich schimmern, tänzelnd ihre roten Strahlen flimmern, wie mit winzigen Sporen, silberfein klirrend, gleich als ob es Feen sein. Gelber Sand vor mir das Ufer deckte, das sich wie ein Teppich weit erstreckte bis zum Feld, wo Grummet lag gemäht, wie im Buch die Zeilenfolge steht. Jenseits von der Wiese sah man dunkeln schon den Hochwald, doch die Kronen funkeln purpurn in der Abendröte Glut, so als göß er brennend aus sein Blut. Haselsträucher, Ginsterbüsche streute die Natur entlang der andern Seite, und hindurch, von ihrem Grün umsäumt, lugte eines Kirchleins Turm verträumt. Süß mich in Erinnerung zu wiegen, sah ich Rosenwölkchen drüber fliegen und wie sinnend in der Ferne stehn nebelgrau die Marmaroscher Höhn. Selten pfiff ein Vogel zaghaft leise, fern nur sang ein Mühlrad seine Weise, säuselnd wie des Mückenspiels Gesumm. Feierlicher Friede war ringsum. Drüben sah ein Bauernweib ich kommen. Als sie Wasser mit dem Krug genommen, warf sie prüfend einen Blick auf mich, wie verwundert und entfernte sich. Seltsam mußte ich ihr wohl erscheinen, denn wie angewurzelt mit den Beinen stand ich stumm und reglos, wie entrückt, von dem Zauber der Natur beglückt. Groß bist du, Natur, du wunderreiche, meiner Sprache fehlen die Vergleiche, dich zu schildern, deine Schönheit zeigst du so anmutsvoll nur, wenn du schweigst. Spät erst kam ich an bei den Gefährten. Nach der Obstmahlzeit, die wir verzehrten, haben plaudernd wir die halbe Nacht dann beim Reisigfeuer noch durchwacht. “Schmäht mir nicht die Theiß!” sprach ich zu ihnen. “Zahm und friedlich ist sie mir erschienen, als ich heut an ihrem Ufer stand. Sanfter fließt kein Fluß in unsrem Land!” Doch wie schrak ich auf nach ein paar Tagen! Plötzlich fingen an Alarm zu schlagen aufgeregt die Glocken ringsumher. Und schon wogte Wasser wie ein Meer, hatte schon die Dämme übersprungen, war schon übers Feld ins Dorf gedrungen! Rasend kam die Theißflut angerollt, als ob sie die Welt verschlingen wollt!
Petöfi
Familie Schmidt und Vas Schmidt Zsolt Schmidt Szilvia Vas Gábor FÉDRA Vas Adrienn
Noch`mal vielen Dank Sehr gehrter Herr Fietzek! Wir sind glücklich zu Hause angekommen. Wir möchten uns noch einmal für Sie bedanken, für die nette Unterkunft, für Ihre Nettigkeit. Diese Woche wird immer eine, von unseren bessten Erlebnissen sein. Ich sende für Sie ein Bild, gemacht von mir am Theiss-See. Damit bedanken uns noch einmal! D.Horváth László aus Budapest
(preisgünstiger Flug mit germanwings.de und Mietwagen) brachte uns in die Ferienanlage Pusztahaus.
Super netter Chef organisierte für uns nicht nur Theissfahrt (unvergessliches Erlebnis), Besuch der Wein- keller von Eger, sondern gab uns auch einen Crash-Kurs in punkto Ungarn-Wissen. Bei dieser doch sehr schwierigen Sprache waren wir doch sehr froh, dass im Pusztahaus deutsch gesprochen wird. Die gemütlichen Häuschen der Anlage, die gastfreundlichen Menschen und die vielseitige Landschaft das muß man einfach selbst erleben. Unsere Zeit war leider sehr beschränkt bei unserem ersten Aufenthalt. Ganz bestimmt werden wir wiederkommen, diesmal mit mehr Zeit für Landschaft und Erholung und dann wird die Anlage auch ganz fertiggestellt sein. Wir freuen uns schon auf die vorzügliche Fischsuppe einer nahegelegenen Wirtschaft, auf den Vino - Stierblut aus Eger, die Thermalbäder und noch nicht erforschtes
Wir hoffen, dass recht viele interessierte Menschen das Pusztahaus besuchen. Nochmals vielen Dank, Herr Dr. Fietzek
Ihre Petra + Jörg Schötzau, Weiler z. Stein, Baden-Württemberg, Dtschl. petra_schoe@web.de